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LAPO 2018

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Über 13.000 Besucher, davon 6.500 Bläser - 330 ehrenamtlich Mitarbeitende - 30 Grad - 14 Gottesdienste - zahlreiche BrassMobs - Veranstaltungen für Jung und Alt. 

In unserem Online-Magazin gibt es Bilder, Texte und Videos zum Entdecken.

Viel Spaß beim virtuellen Schlendern, sehen und lauschen! 

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Mit „BlitzBlech“, kurzen musikalischen Einlagen an ganz verschiedenen Orten, haben viele Bläserensembles die Ulmer Bevölkerung auf den Landesposaunentag eingestimmt, der heute um 18 Uhr begonnen hat. Gespielt wurde unter anderem im Gartenmarkt Beiselen, im Baumarkt, in der Fußgängerzone und an verschiedenen Orten in der Innenstadt.

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Immer mehr Bläserinnen und Bläser kamen im Verlauf des Nachmittags dazu. Der „BrassMob“ bewegte sich durch die Straßen um das Ulmer Münster und brachte viele unterschiedliche Orte zum Klingen. Neben Bachchorälen waren Spirituals, Jazz, Pop und Volkslieder zu hören.

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Beim Empfang der Stadt für die Verantwortlichen des Landesposaunentags wies der Ulmer Dekan Ernst-Wilhelm Gohl auf ein besonderes Jubiläum hin. Heute vor 641 Jahren wurde der Grundstein fürs Ulmer Münster gelegt - am 30. Juni 1377 drei Stunden nach Sonnenaufgang. Für Gohl ist der Bau des Ulmer Münsters ein Zeichen der Hoffnung, denn erst 513 Jahre später sei diese große Kirche am 31. Mai 1890 vollendet worden. Generationen, die über Jahrhunderte hinweg in das Bauwerk investierten, hätten nur auf ihre Hoffnung gebaut, da sie wussten, dass sie die erfolgreiche Fertigstellung nicht mehr miterleben würden.

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An der Serenade auf dem Kornhausplatz beteiligten sich viele Bläserinnen und Bläser sowie der Landesjugendposaunenchor und der Jugendposaunenchor Stuttgart. Sie spielten volkstümliche Weisen, geistliche Lieder und klassische Bläserstücke. Alles drehte sich um das Thema „Wasser“.

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Der „Schwäbische Posaunendienst“ spannte zum Abschluss des Samstags einen Bogen von Johann Sebastian Bach über Friedrich Smetana bis zu dem modernen Song „10.000 Reasons“, der 10.000 Gründe nennt, Gott "Danke" zu sagen.
Ein gelungener, klangvoller und bewegender Beginn des 47. Landesposaunentags.

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Pfarrer Cornelius Kuttler, Leiter des EJW, und Albrecht Schuler, Landesreferent Posaunenarbeit im EJW, und ihr Ausblick auf den Landesposaunentag 2018.

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BrassMob auf verschiedenen Plätzen in der Stadt, Serenade zur Eröffnung des Landesposaunentages und das Eröffnungskonzert auf dem Kornhausplatz: Rückblick auf den Samstag am Landesposaunentag 2018.

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Woran liegt das? Wie passt zusammen, was wir in der Jahreslosung hören und was wir erleben? Die Rettung ist greifbar nah, und der Mensch greift nicht zu! Warum nur?

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Drei Antwortversuche:

1. Gott gibt – und wir erkennen es nicht

Manchmal gibt es in Filmen so eine Szene, in der ein Mensch auf der einen Straßenseite unterwegs ist. Auf der anderen Straßenseite entdeckt er einen anderen Menschen, meistens ist das dann die Frau seines Herzens (oder andersherum), und jetzt versucht er zu winken und auf sich aufmerksam zu machen. Aber durch den Straßenlärm und verschiedene Umstände kann die Frau ihn nicht entdecken. Und er zappelt sich ab, rennt und versucht alles, damit sie sich schließlich begegnen. Kann das sein, dass Gott auch auf sich aufmerksam macht? Und auf das, was er uns anbieten möchte?

2. Gott gibt – und wir können unsere Hand nicht öffnen

„Mich, die lebendige Quelle verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben“, heißt es bei Jeremia (Jeremia 2,13). Für uns Menschen ist das gar nicht so einfach, mit leeren Händen dazustehen. Wir haben lieber alles selbst in der Hand. Wir versuchen zu sammeln und festzuhalten, wir wollen Dinge verfügbar machen und vorzeigen können. Wir drehen uns um uns selbst und reden über uns, über Formen und Frischhaltegefäße, anstatt immer wieder neu Hand und Mund zu öffnen und uns füllen zu lassen mit frischem Wasser aus der Quelle.

3. Gott gibt – und das hat Folgen

Der Kontakt mit Jesus hat Auswirkungen. Das wird nirgends verschwiegen. Wenn wir mit ihm und seiner Wahrheit konfrontiert werden, dann kann einen das auch erschrecken. Vielleicht ähnlich, wie wenn man an einem heißen Sommertag ins kühle Wasser steigt. Das kostet Überwindung. Aber dann, wenn man mal drin ist, dann verändert sich alles: Es ergibt sich eine ganz neue Perspektive- nämlich vom Wasser aufs Land, die Schwerkraft verändert sich, es fühlt sich alles viel leichter an, mein Kreislauf kommt in Schwung…

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
(Offenbarung 21, Vers 6)

Gottes Angebot steht - und wir dürfen zugreifen und trinken, trinken, trinken.

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Auf unzählige Weise versuchen Menschen, sich selbst zu optimieren, sich selbst zu verbessern, ja sogar, sich selbst neu zu schaffen.
Die Möglichkeiten, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, sind vielfältig. Es scheint real möglich, tatsächlich Schmied seines Glücks zu sein. "Man muss nur wollen". Die Erfahrung zeigt aber, dass uns selbst der uneingeschränkte Wille, das konsequenteste Programm, die größte Anstrengung nicht zum letzten Ziel bringt: dem endgültigen Stillen unseres Durstes, der dauerhaften Befriedigung unserer Sehnsucht nach Leben.
Der Verfasser der Jahreslosung 2018 schien das zu ahnen und lässt deshalb Jesus selbst zu Wort kommen. Er sagt: "Ich habe, was du brauchst. Lebenswasser. Für dich. Umsonst."
Lassen wir uns beschenken - anders kommen wir nicht dran. Das ist das ganze Geheimnis der Zuwendung Gottes.

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Ich will den Durstigen geben von der Quelle lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21, Vers 6)

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Welch ein Bild der Fülle. Gott tröpfelt nicht, sondern gibt von der Quelle. Haben Sie das schon einmal erlebt?

...

Wenn wir wissen wollen, wie Jesus Durst nach Leben stillt, dann finden wir eine Antwort in den Evangelien. Weil sie davon erzählen, wie Jesus Menschen begegnet. Die Johannesoffenbarung und das Johannesevangelium gehören eng zusammen. Ich sehe zwei Personen vor mir, von denen das Johannesevangelium erzählt: Zwei Menschen, die eine große Sehnsucht, einen Lebensdurst in sich tragen. Und dann begegnen sie Jesus.

Da wird von einem Gespräch erzählt. Mitten in der Nacht. Aus dem Dunkel der Nacht taucht ein Mann auf, um mit Jesus zu sprechen. Weil ihn seine Fragen nicht zur Ruhe kommen lassen. Nikodemus heißt er. Er kennt sich aus in den Schriften der Bibel. Und er muss wissen: Ist Jesus der Retter, den Gott schickt?

...

Vielleicht haben wir manchmal auch Fragen – wie Nikodemus. Vielleicht sind es tiefe Fragen, die uns bewegen, die uns nicht loslassen. Warum manches in unserem Leben so gekommen ist, wie es ist.
Was wäre unsere Frage, die wir stellen würden wie Nikodemus in dieser Nacht? Wie nötig bräuchten wir vielleicht so eine Nacht, in der wir Jesus unsere Fragen stellen könnten, unsere Zweifel. Die Rätsel unseres Lebens, auf die wir keine Antwort haben. Jesus beschenkt Nikodemus mit Leben aus der Quelle. Weil er sich ihm zuwendet. Nikodemus fasst in dieser Nacht Vertrauen zu Jesus. Zumindest wird später erzählt, dass Nikodemus zu den Anhängern von Jesus gehört. Nikodemus fasst Vertrauen zu Jesus und dadurch verändert sich sein Leben. Neues Leben entsteht, Hoffnung. Das ist das lebendige Wasser, das in das Leben von Nikodemus hineinsprudelt.

...

Eine zweite Person taucht vor meinem inneren Auge auf. Die Nacht ist gerade vorbei, als man sie vor Jesus zerrt. Auf frischer Tat ertappt. Eine Ehebrecherin. Jesus soll das Urteil sprechen: Nach dem Mosegesetz steht auf Ehebruch die Todesstrafe. Aber Jesus schweigt, kniet sich in den Sand und schreibt auf den Boden. Und dann spricht er Worte, die diese Frau wohl nie mehr vergessen hat: „Wer unter euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein auf sie“. Da geht einer nach dem anderen der Ankläger. Bis nur noch diese Frau da ist. Und Jesus. Er sieht sie an und sagt: „Ich verurteile dich auch nicht. Geh! Aber tue von jetzt an kein Unrecht mehr!“ Jesus beschönigt nichts, redet nichts gut. Aber er verurteilt nicht. Barmherzigkeit erlebt diese Frau. Durst nach Leben wird gestillt, weil diese Frau spürt: Ich bin geliebt von Gott, auch wenn mein Leben gescheitert ist. Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Umsonst beschenkt mit neuer Hoffnung. Das ist das lebendige Wassers, das in das Leben dieser Frau sprudelt!

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Das steht über dem Leben dieser Frau: Nicht fertig geworden, das Leben so zu führen, dass es heil bleibt. Wie oft könnte man das auch über unser Leben schreiben: Bin nicht fertig geworden? Bin nicht fertig geworden, meine guten Vorsätze umzusetzen. Bin nicht fertig geworden, mit dem Neid aufzuhören. Bin nicht fertig geworden, Frieden zu leben und Streit zu beenden. Es bleiben oft die Bruchstücke unseres Lebens, weil wir lange nicht so perfekt sind, wie wir gerne sein wollen.
Wir werden nicht fertig, aber Jesus beschenkt uns mit Leben. Er sagt uns: Du bist geliebt. Ich nehme die Bruchstücke deines Lebens in meine Hand. Ich mache heil, was unfertig ist bei dir. Dafür ist Jesus gestorben und auferstanden. Am Kreuz hat er die Bruchstücke unseres Lebens ausgehalten, das, wo es bei uns heißt „Bin nicht fertig geworden.“ Es kommt nicht darauf an, dass wir ein perfektes Leben vorweisen. Sondern es kommt darauf an, dass wir Jesus unsere Bruchstücke geben.

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Wir sind eingeladen zu trinken. Eingeladen dazu, dass wir Vertrauen fassen zu Jesus Christus. Dass wir mit ihm über unser Leben sprechen. Ihm von unseren Fragen erzählen. Und von dem, wo wir nicht fertig geworden sind. Er wird uns begegnen. Auf seine Art und Weise. Das hat er versprochen. Durstige beschenkt er mit Leben. Amen.

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„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Markus 12, Vers 30)

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Selbstwert und Selbstliebe ist etwas, was sehr eng zusammenhängt. Wenn ich als Kind nicht geliebt worden bin, entwickle ich wenig Selbstwert, wenn ich als Kind schon äußerliche Makel habe und von Klein auf gehänselt werde, entwickle ich wenig Selbstwert, wenn meine Art schon immer komisch war, entwickle ich wenig Selbstwert usw. Und wenn ich mich dann selber nicht wertschätzen kann, kann ich mich nicht lieben. In der Folge kann ich andere nur schwer lieben und tue alles, um irgendwie geliebt und anerkannt zu werden.

...

Und da kommt der Glaube ins Spiel oder die Weltanschauung. Ich kenne keinen Menschen, der nicht irgendeiner Art von Glauben oder Ideologie anhängen, auch wenn sie es behaupten. Jeder sucht sich einen Sinn, eine Anschauung, einen Inhalt außerhalb von sich selbst. Der eine ist Kommunist, der andere gehört einer Religion an, der nächste macht Yoga, oder glaubt an Außerirdische usw. Wir suchen, oft mit anderen zusammen in einer Gemeinschaft, einem tieferen Sinn außerhalb von uns.
Das ist menschlich, wir wollen ja wissen, warum wir hier auf der Erde sind und was unser Leben überhaupt soll. In gewisser Weise ist dies notwendig, ja sogar wichtig. Selbst in Beziehungen, ob bei Freundschaft oder in der Partnerschaft ist dies letztlich so. Denn in uns selbst finden wir den Wert nicht. Nicht, dass wir nichts wert sind, aber wir können uns selbst nicht zufriedenstellen. Was ja auch wiederum gut ist, denn wir sind soziale Lebewesen.

Und darauf spricht auch Jesus an. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst heißt nicht, mich selbst für andere aufzugeben, sondern vielmehr mich selbst lieben zu lernen im Blick über mich hinaus, denn erst dann bin ich dazu fähig, andere zu lieben. Jesus sieht diesen Punkt außerhalb von mir selbst bei Gott. Daher sagt er auch vor dem Satz: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst …. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. 

Nun kann man fragen, ja aber, wenn ich mich selbst nicht liebe, wie kann ich dann Gott lieben. Und das ist ein bisschen wie mit der positiven Elternliebe. Wer erfahren hat, dass die Eltern mich lieben, sich für mich aufopfern, sich um mich sorgen. Der weiß, er ist etwas wert, er ist geliebt. Nur, dass Gott eben der perfekte Vater und Mutter in einem ist, nicht unbedingt so, wie meine Eltern waren, entweder ganz unperfekt oder nur halb, sondern so, wie ich es mir erträume es mir wünsche.

Jesus sagt: Wer glaubt, erkennt, dass Gott ihn liebt, egal wie er oder sie ist, in Gottes Augen ist jeder etwas wert, davon spricht die ganze Bibel. Und in diesem Wissen, dass ich da geliebt bin, unabhängig von meinem Umfeld, unabhängig von meiner eigenen Meinung über mich, unabhängig von anderen, sondern von Gott, lerne ich mich selbst und dadurch auch andere zu lieben.

Nicht so vollkommen und perfekt, wie Gott das macht, das wäre toll, aber in dem mir als Mensch gegebenen Rahmen.

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„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst!“ Offenbarung 21, Vers 6

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Ohne Umsonst keine Perspektive des Lebens
Wenn der Satz - "Nichts im Leben ist umsonst!" - stimmen würde, dann wären uns alle Perspektiven des Lebens genommen, bevor es überhaupt begonnen hat. Von wegen es wird einem nichts in den Schoß gelegt. Wir haben uns nicht selbst in die Wiege gelegt, nicht selbst ins Leben gebracht. Das Leben ist Geschenk. Wir haben es durch Zeugung und Geburt empfangen. Ein solches Geschenk ist kein billiges Geschenk, nicht der sprichwörtliche Gaul, dem man nicht ins Maul schaut.
 
Mit dem Wort der Jahreslosung 2018 aus dem Buch der Offenbarung Kapitel 21, Vers 6 werden wir an das Wesen, das Wesentliche unseres Menschseins erinnert mit seiner befreienden, entlastenden Dimension. Wir sind Geschöpf des dreieinigen Gottes. In unserer Geschöpflichkeit und damit in unserer Erschöpflichkeit spricht er uns an. Er hat uns als Bedürftige, als der Gemeinschaft Bedürftige geschaffen. Welche Befreiung - wir sind nicht Gott und damit erschöpflich, mit Grenzen und Begrenzungen, nicht autonom, sondern auf Beziehung, Zuwendung, Erfüllung angewiesen. In einem Lied heißt es: "Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich – sei da, sei uns nahe, Gott." Und Gott spricht: "Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst!" Der Durst nach Leben, das große Sehnen, ist kein Lebensmakel, sondern die in uns angelegte Beziehungsbedürftigkeit.

Gott gibt gratis
Und das voraussetzungslos, ohne Anforderungskatalog des Wohlverhaltens, ohne in Stein gemeißelte Zugangsvoraussetzungen religiöser Praxis, die zuerst erfüllt werden müssten. Kein Wenn, dann, kein Pferdefuß im Kleingedruckten - nur "ich will geben umsonst!" Keine Herkunft, kein Stand und keine Zugehörigkeit schließen aus von der Quelle des Lebens, dem Quell lebendigen Wassers. "Ich will geben dem Durstigen umsonst!" Was für eine Zusage - was für eine Verheißung, was für eine Einladung des Lebens. Warum? - nicht weil Gott nur lieb, sondern die Liebe ist und wir um des Lebens Willen auf seine Liebe, Gnade und sein Erbarmen nicht nur angewiesen, sondern angelegt sind. Weil du bist und es brauchst will ich geben umsonst!

Vor allem Tun steht das Empfangen
Das Leben, auch Kirche sein beginnt nicht mit meinem Tun und Verdienst, sondern damit dass ich empfange. Das Leben und Kirche sein ist ein Beziehungsgeschehen und Beziehung ist Geschenk. Bedürftig zu sein, sich stärken und trösten zu lassen, auf den anderen angewiesen und verwiesen zu sein ist nicht entwürdigende Ohnmachtserfahrung, sondern die Kunst des Geschehen-lassens. Diese Kunst hat ihre eigene Schönheit, die in unseren Tagen in Vergessenheit gerät, aus der Mode kommt. Christliche Gemeinde ist die Festversammlung der Beschenkten, der begnadigten Sünder, der Bedürftigen, der Menschen, die Durst haben, Durst nach Leben. Wir bezeugen als Festversammlung der Beschenkten: Der lebendige, allmächtige Schöpfer Gott, der in Jesus, dem auferstandenen Christus Gesicht zeigt, erkennbar wird in seiner Barmherzigkeit und Liebe … Er hat die Kraft, unverzeihliches zu vergeben. Er gibt Mut, unserem Leben eine neue, gute Richtung zu geben. Er hilft uns, zwischen gut und böse zu sortieren. Von IHM kommt die Einladung und der Mut Beziehungen neu zu gestalten und weil er treu ist, werden wir in seiner Nähe auch treu. Wenn wir Menschen loslassen müssen, wissen wir IHN an ihrer und unserer Seite Wenn uns das Leben geprügelt hat, werden wir in seiner Nähe Trost und Heilung finden, Wenn wir uns nutzlos fühlen, zeigt er uns unsere Gaben und beteiligt uns an seiner Mission, Und wenn uns das Sterben Angst macht, spricht er uns eine ganze Ewigkeit zu.

 Redaktion: Eberhard Fuhr

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Die Begegnung Jesu mit der Frau am Brunnen. (Joh 4)

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Jesus überrascht im Alltag. Bis heute! Er begegnet dir möglicherweise genau dann, wenn du anderem aus dem Weg gehst. Genau in den Themen, die dir schwerfallen. Die doch existenziell sind. Die dich plagen wir Hunger oder Durst. Wo es um Sehnsucht, Leben, Liebe geht. Eben um die Dinge, die unbezahlbar sind! Er begegnet dir mitten in deinem Leben und bietet dir unerwartet viel mehr!



Was läuft grad so ganz anders, als du es dir vorstellst oder als du es geplant hast? Das könnte ein Hinweis sein, dass Gott dir SEINE Pläne zeigen will.
Es gibt wahre Geschichten von solchen Momenten, in denen Gott erfahrbar und Glaube lebendig - wird. Die Bibel ist voll von solchen Begebenheiten. Die Begegnung zwischen der Frau am Brunnen und Jesus ist ein solche. Unser Leben ist voll davon.
Es sind – und das ist mir auch wichtig - nicht nur die freudigen Lebensumstände. Es sind auch die Ereignisse, die wir nicht verstehen, die wir schwierig, ja untragbar finden. Da ist Gott auch drin. Da zeigt er dir: Ich bin da. Jetzt! Du bist nicht allein. Ich halte dir meine Ewigkeit hin. Meine Dimension. Damit du nicht verzweifelst in und an den schwierigen Erfahrungen.
Ich wünsche dir solche Momente, in den Gottes kostbare, unbezahlbare Gnade in dein Leben hinein strahlte.



Du bist eingeladen, Gott zu glauben. Du bist eingeladen, ihm einmal mehr dein Vertrauen zu schenken. Du darfst das Gnadengeschenk – einmal mehr - für dich annehmen und wissen, dass du von Gott schon längst angenommen bist. Damit geh in den Alltag und sei gewisse, dass Jesus bei dir bleibt.

Gott möchte, dass du nicht mehr mühsam Glaubenserfahrungen schöpfst und irgendein Event brauchst, um geistlich aufzutanken. Er möchte nicht, dass dein Glaube sich erschöpft. Er möchte, dass geistliches Leben aus dir heraussprudelt, aus deinem inneren. ER möchte, dass du erfrischend lebendig bist. Er möchte dir seinen lebensspendenden Heiligen Geist schenken – der sich in dem Symbol der Quelle und des Wassers verbirgt. So bleibt dein Glaube lebendig. Und wird zu einer Kraftquelle in dir!

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Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird dies ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. (Offenbarung, 21,5-7)

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Die Jahreslosung führt uns in das letzte, oft so missverständliche Buch, unserer Bibel. Man braucht Zeit und Geduld, um dieses, mit Gerichtsworten und Untergangsszenarien vollgestopfte Buch als das zu begreifen, was es ist: ein Evangelium, eine gute, befreiende Botschaft.

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Im Kapitel vom neuen Jerusalem wird uns dieses Heil im Bild der frei zugänglichen Wasserquelle vor Augen gemalt. In der Wüste waren die Wasserstellen im Privatbesitz. Wer Wasser brauchte, musste bezahlen. Wer eine solche Quelle besaß wurde reich, weil in der Wüste niemand ohne Wasser überleben kann.

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Und nun das: Es gibt gesundes, genießbares Wasser umsonst. In alten Berichten ist vereinzelt überliefert, dass zu gewissen Zeiten, die Brunnen und Quellen der Städte an den großen Handelsstraßen geöffnet wurden. Menschen und Tiere konnten umsonst trinken. Das waren seltene Ausnahmen. Die Jahreslosung für 2018 nimmt dieses Bild auf, mit dem schon die Propheten die Auswirkungen des von Gott geschenkten Heils deutlich zu machen versuchten: Erfrischend lebendig.

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Der Durst nach Leben ist Ausdruck unserer Sehnsucht, Geborgenheit zu erfahren, geliebt zu werden und zu wissen, dass unser Leben Sinn macht. Am Ende der Johannesoffenbarung, nach langen Kapiteln von Schuld und Tod, von Gericht und Untergang öffnet sich der Blick für die himmlische Wirklichkeit, in die hinein die Erde verwandelt wird.

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Drei Aspekte werden in diesem Zusammenhang wichtig:

1. Ich bin das Alpha und das Omega

Der Anfang und das Ende wird übersetzt. Im Griechischen steht das Wort Telos – Ziel. Ich bin der Anfang und das Ziel. Die Welt als Schöpfung hat ihren Ausgangspunkt im Willen Gottes: Lasst uns Menschen machen. Diese Welt und der Mensch als geschaffenes Gegenüber bleiben erhalten, trotz Widerspruch, Schuld und Versagen. Das Wort Telos meint den vollendeten Abschluss eines dynamischen Prozesses, am Ende wird wiederhergestellt, was am Anfang zerbrochen ist. Das Ziel wird erreicht, weil in Jesus Christus dieses Ziel manifestiert wurde: wir gehen nicht dem Untergang, sondern der Vollendung entgegen. Jesus will dein Lebensführer sein, einem Bergführer vergleichbar, der die Wege zum Ziel kennt und der dafür sorgt, dass seine Gäste sicher am Ziel ankommen.

2. Den Durst ohne Leistung stillen

Eine bittere Erfahrung ist, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt. Für alles muss bezahlt werden und am Ende bekommt man die Rechnung serviert. Doch in Sachen Heilserfahrung taugen alle diese Erfahrungen nicht. Für Gehetzte und zu Boden geworfene Menschen steht die freigegebene Quelle mit lebendigem Wasser bereit, die uns aufrichtet und uns wieder mit Leben erfüllt. Gottes Lust besteht darin, uns Gutes zu tun und aller menschlichen Erfahrung zum Trotz, ohne eine Gegenleistung zu fordern. Nimm es einfach. Lass dich beschenken.

3. Das lebendige Wasser ist Jesus Christus selbst

In allen Begegnungen zwischen Jesus und den Menschen seiner Zeit, wird dieses lebendige Wasser sichtbar: körperliche Leiden werden beendet, verkrümmte Menschen wieder aufgerichtet, Verzweiflung verwandelt sich in Hoffnung, Trauernde werden getröstet, weil da ein Hirte ist, dem es zu Herzen geht, ja dem es die Eingeweide umdreht, wenn er sieht, dass Menschen orientierungs- und haltlos geworden sind. Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid: Ich will euch erquicken, so seine leidenschaftliche Einladung.

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„Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. (Offenbarung 21, Vers 6)

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Ich wäre manchmal gerne ein Kamel. Gerade jetzt, in dieser Sommerhitze. Denn ein Kamel kann eine Riesenmenge Wasser speichern, über 100 Liter. So kann dieses riesige Tier ohne Durst wochenlag durch die Wüste wandern. Was für ein Traum, jetzt im Sommer! Wie großartig wäre es, wenn wir das auch könnten. Einmal trinken, von der Quelle des Glaubens, und nie mehr dürsten. Einmal vertrauen und nie mehr zweifeln. Einmal Gottes Wort aufnehmen und nie mehr vergessen. Keine Durststrecken mehr.



Wir spüren und wissen: Glauben lässt sich nicht speichern. Glaube lässt sich nicht auf Vorrat „reinsaufen“, wie das Kamel sein Wasser trinkt.



Das Wasser des Lebens, das schenkt uns unser Gott. Jede Woche, ja jeden Tag, jede Stunde neu. Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Und das meint er so. Er schenkt uns heute Glauben für diesen Tag, Hoffnung für jetzt und hier, und er wird morgen wieder da sein.



Wir sind getauft. Und das ein für alle Mal. Getauft, das uns neues Leben eröffnet. Beschenkt mit dem Geist Gottes, der uns begleitet unser Leben lang, der bei uns ist bis an unser Lebensende, ja bis ans Ende der Welt Ende.



Lass dir an meiner Gnade genügen! Ein Satz wie ein erfrischender Spritzer in heißer Wüstenluft. Ein stärkender Satz … Ein Christenmensch muss, kann, darf täglich umkehren zur Taufe. Und sich dort erfrischen. Immer neu – gratis, umsonst, ohne etwas zu tun. Und so wünsche ich uns, dass wir nicht vergessen, die Quelle Gottes aufzusuchen, die uns geschenkt sind. Und daraus zu schöpfen, unseren Durst zu löschen, uns stärken zu lassen. Unsere Gesellschaft, aber auch unsere Kirche braucht erfrischte und erfrischende Menschen. Menschen, die nicht in heute populäre Abwärtsgesänge einstimmen, sondern Lieder spielen, die den Blick zum Himmel lenken. Nicht blauäugig, sondern nüchtern, realistisch, aber voller Trost, der auch uns tröstet, Kraft, die auch uns stärkt, Glaube, Liebe, Hoffnung eben! Das würde uns als Kommunikations-Grundmelodie gut tun. Wir brauchen diesen Hoffnungston in einer sich wandelnden Gesellschaft mit vielen Herausforderungen und machen Hassgesängen. Wir brauchen diesen Hoffnungston für unsere Kirche. Lassen wir uns also erfrischen! Natürlich heute hier am sprudeln-lebendigen Springbach das Landesposaunentags.

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„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

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„Immer wenn ich die Jahreslosung lese, sehe ich den alt gewordenen Jünger Johannes da sitzen, wie er, gefangen auf der Insel Patmos, diesen Satz zum allerersten Mal auf ein knittriges Stück Pergament schreibt.“ - so beginnt Dieter Braun seine Predigt zur Jahreslosung aus Offenbarung 21,6 in der Donauhalle.
Er erinnert daran, was die Jünger mit Jesus erlebt haben, greift ein bestimmtes Ereignis dabei auf: damals, als sie in Cäsarea Philippi an der Jordan-Quelle standen, umgeben von griechischen Götter-Tempeln. Dort stellte Jesus seinen Begleitern eine entscheidende Frage: „Für wen halten mich die Leute?“. Und er hakt noch mal nach: „Für wen haltet ihr mich?“. Die Antwort der Jünger ist zunächst Schweigen. Und dann kommt die Antwort von Petrus: „Du bist der Christus.“
Es fiel den Jüngern leicht wiederzugeben, was die Leute über Jesus sagen - aber persönlich mit dieser Frage konfrontiert, war die Antwort auf einmal nicht mehr so einfach.
Geht es uns nicht auch oft so? Es ist leicht, die Theorien anderer zu referieren - aber eine Antwort auf die Frage, wer Jesus für mich ist, ist nicht so einfach. Wer ist dieser Jesus für mich? Hat er Einfluss auf mein Leben, mein Handeln? Oder hab ich ihn schon längst abgeschrieben und rechne garnicht mehr mit seinem Reden und eingreifen?
So schlägt Dieter Braun in seiner Predigt den Bogen zwischen dieser persönlichen Frage, die sich lohnt immer wieder für uns zu beantworten, und der Zusage, die Johannes in einer schwierigen Zeit seines Lebens hört und die auch für uns heute noch genau so gilt und die uns tragen will - vielleicht auch gerade dann, wenn wir auf die Frage nach Jesus nur mit Schweigen antworten können.

„Ich will – sagt Gott durch Jesus – dir Durstigem geben
Geben, nicht vorenthalten;
ich will dir geben, damit du hast und dein Durst gestillt wird
Ich will dir geben

von der Quelle des lebendigen Wassers…
Liebe, Halt, Geborgenheit, Hoffnung, Gnade, Trost, Zukunft…
alles, was das Leben lebendig macht

und das alles umsonst.“

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Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)

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Nur wer die Wüste kennt, weiß, was es bedeutet, eine Quelle zu finden. Wasser ist Leben. Bei dem Wasser, von dem uns in der diesjährigen Jahreslosung berichtet wird, geht es um das Ende aller Sorgen. Gott und Mensch kommen sich ganz nah, so wie es Jesaja verheißen hat. Gott kommt, wohnt bei uns. Er wird alle Tränen abwischen.

Das Bild, das der Seher Johannes beschreibt, ist eine fast überbordende Utopie, das neue Jerusalem, die ewige Stadt. In der Stadt pulst das Leben. In der Antike gibt es in der Stadt fließendes Wasser, Brunnen. Hier gibt es umzäunte Gärten mit einer Quelle.

Der Mensch sehnt sich nach einem Garten, nach Harmonie, Ruhe. Das Bild vom Garten tut uns gut. Das Paradies war so ein Garten. Doch es ist für uns nicht mehr zugänglich. Aber wir träumen davon, wir sollten davon träumen.

Und gegen alle Erschöpfungszustände spendet Gott uns Trost:
Am Ende der Bibel, in der Offenbarung steht das Bild von der Stadt. Weil hier Menschen zusammenkommen. Weil hier der Garten ist mit der Quelle, die nie versiegt. Hier ist Gott gegenwärtig, er ist präsent in dieser Stadt. Er ist uns nahe wie ein guter Nachbar. In seinem Garten sprudelt die Quelle.

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Belebend – erfrischend Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)

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Die Jahreslosung ist enorm einladend und sehr verheißungsvoll. Aber sie klingt fast zu schön um wahr zu sein. Umsonst gibt’s doch nichts. Es fällt uns sehr schwer, die Jahreslosung ernst zu nehmen. Wir können’s nicht glauben. Uns wird dieses Wort zugemutet. Die Lektion: Das Entscheidende kannst du dir nicht erarbeiten. Das gibt es umsonst.

Nur wer den Durst kennt, wird hören und aufnehmen können, was die Jahreslosung verspricht. Sie ist eine Einladung an alle, die sich nach Leben sehnen.

Und so sind Sie genau richtig hier beim Landesposaunentag, weil Sie hier auf Menschen treffen, die aus diesem Vertrauen leben und daraus Kraft schöpfen.
Hier können wir Gemeinschaft erfahren im gemeinsamen Musizieren, wenn Sie gemeinsam bei der Schlussfeier das „Gloria“ spielen.
Hier können wir Begegnung erfahren, mit Menschen aus dem ganzen Land und heute auch mit unserem Bruder aus Eritrea (Temeshgen). Wir können das große Netzwerk erleben, gesehen und gegrüßt werden, Menschen wiedersehen.

Ich werde lebendig, wenn etwas in mir zum Klingen und zum Singen kommt.
Wenn ich mein Leben sortiert bekomme.
Der Landesposaunentag ist eine Frucht der Quelle, die nie versiegt, wenn wir gemeinsam singen, musizieren, uns begegnen. Das ist eine Erfahrung, die ganz nah dran sein kann an dem, wovon der Seher Johannes in der Offenbarung spricht.

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Ob keck von der Teck oder Tiefblech aus dem Unterland, verschiedene Posaunenchöre aus dem Ländle und auch von Kiel spielten ab 12 Uhr im Stadtgebiet von Ulm.

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Nicht nur Bläsermusik, auch das TenSing-Streetteam des CVJM Ulm war in Ulm unterwegs und hat die Stadt zum Klingen gebracht. 

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Bei der Talkrunde im Stadthaus übersetzte Umweltminister Franz Untersteller den inflationären Begriff „Nachhaltigkeit“ nach Erhard Eppler mit Enkeltauglichkeit, nicht nur in ökologischer Hinsicht, sondern auch mit sozialer und ökonomischer Dimension. Er forderte die Zuhörer auf, auch mal ein paar Cent mehr hinzulegen. „Zum Schluss ist es immer eine Frage des Geldbeutels und man muss bereit sein auch mal zu bezahlen.“ Landesbischof July ergänzte, dass bei einem T-Shirt für 1,50 EUR klar sei, dass es nicht unter gerechten Bedingungen produziert werden könne. Für ihn ist Nachhaltigkeit eine Frage der Gerechtigkeit. „Dafür müssen wir uns als Kirche einsetzen“. Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch wies darauf hin, dass es um die Balance gehe und auf die 20 Prozent der Leute geachtet werden müsse, die sich teurere Produkte nicht leisten können. „Jeder muss dabei seinen eigenen Weg finden.“ Man müsse ein Maß an Toleranz dabei mitbringen. Für Umweltminister Untersteller ist die Frage der Ressourceneffizienz jedoch die zentrale Frage, da der Ressourcenverbrauch steige. Bei der Veranstaltung wurden auch drei Projekte aus der Evangelischen Jugendarbeit vorgestellt, bei denen sich junge Leute mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Im Ulmer evangelischen Waldheim testeten die Mitarbeiter im vergangenen Sommer, wie sich mit einer gemieteten Schankanlage und Glasflaschen Plastikmüll sparen lässt. Eine Gruppe aus dem EJW-Weltdienst beschäftigte sich zusammen mit nigerianischen Partnern, was mit unserem Müll passiert und Akteure der landesweiten Handy-Aktion zeigten, wie einfach Einzelpersonen und Gruppen an der Kampagne beteiligen können und damit wertvolle Rohstoffe wiederverwendet werden. Fazit der Runde: Das Thema geht uns alle an und jeder müsse seinen Beitrag dazu leisten.

Weiterführende Links:

Ruhetal-Stadtranderholung

EJW-Weltdienst

Handyaktion Baden-Württemberg


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Beim diesjährigen Landesposaunentag waren Gäste aus den EJW-Partnerländern Äthiopien und Eritrea zu Gast. Bei der „Atempause“, die der EJW-Weltdienst gestaltete, kamen die Vertreter der Partner zu Wort und erklärten im Interview mit EJW-Landesreferent Stefan Hoffman die spezielle Situation ihrer Länder. „It’s like it used to be with Western and Eastern Germany“ - mit diesem Vergleich verdeutlichte der Interview-Partner aus Eritrea, wie sie die Trennung ihrer Länder erleben.
Mit Kaffee und traditionellem Brot wurden im Anschluss an das Gespräch die Besucher auf dem Münsterplatz versorgt.

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Spiele, die richtig in Bewegung bringen haben, die LAPO-Besucher im Donaupark in Bewegung gebracht. Neue Sportarten testen, wie beispielsweise Jugger, oder Altbekanntes ausprobieren: Für jeden war etwas dabei! 

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1946 erschien der erste Ulmer Sonderdruck für den Landesposaunentag. 72 Jahre später wurde bei den „Sonderdruck-Perlen“ auf die ersten Ausgaben zurück geblickt. Gemeinsam mit Garda Brass konnten interessierte Bläserinnen und Bläser noch einmal in das Notenmaterial der vergangen Jahre eintauchen. Ergänzt wurde das Programm durch Erfahrungsberichte und Anekdoten zu den Stücken.

Sie hören hier einen Erfahrungsbericht von einem Besucher des Landesposaunentages 1946.

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So schnell füllt sich der Münsterplatz nur beim LAPO ;-). 

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Es ist eine langjährige Tradition: Ein jeder Landesposaunentag des EJW in Ulm wird mit dem Choral "Gloria sei dir gesungen" von Komponist Johann Sebastian Bach beschlossen. Die über 6000 Musiker und Musikerinnen auf dem Münsterplatz werden dabei durch Fanfaren-Bläser und Bläserinnen auf dem Dach des Stadthauses unterstützt.

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Ein Tag voller Eindrücke: 14 Gottesdienste, ein sonniges Ulm voller fröhlicher Gesichter, vor dem Münster mehr Blechblasinstrumente samt Besitzern als sonst irgendwo im Land und überall von nah und fern war Musik zu hören. Ob Jungbläserfestival in der Donauhalle, Beatbox-Posaunen-Combo auf dem Kornhausplatz, Choräle im Münster oder Ten Sing in der Fußgängerzone - für jeden Geschmack war etwas dabei.

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Der Landesposaunentag mit über 13.000 Bläsern und Besuchern ist auch eine große organisatorische Herausforderung, die überwiegend von Ehrenamtlichen geleistet wird. Cornelius Kuttler, der Leiter des EJW und Albrecht Schuler, Projektleiter des Landesposaunentags und EJW-Landesreferent bedankten sich am Sonntag Abend im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens beim „Team Landesposaunentag“ mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVJM Ulm und des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Ulm. Hinzu kommen rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Landesstelle des EJW.

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Es segne Dich, Gott der Vater
Der Dich liebt und schon immer wollte, dass es Dich gibt
Der Dir das Leben gegeben hat
Er schütze Dich vor allem, was Dir und anderen schadet.
Er lasse Dich ein Segen sein für andere! 

Es segne Dich, Gott, der Sohn, Jesus Christus
Der auferstanden ist. Der lebt und Deine Hand in seine nimmt.
Er sei das Wasser, das das ausgetrocknete Land Deiner Seele aufblühen lässt.

Es segne Dich Gott, der Heilige Geist
Der Dich umgibt, wie die Luft, die Du atmest.
Er gebe Dir frische Kraft, wo Du am Ende bist!
Er mache lebendig in Dir, was gelähmt ist und hoffnungslos!
Er lasse dich mutig in die Zukunft gehen.

So segne und bewahre Dich der dreieinige Gott! Amen. 

Pfarrer Cornelius Kuttler
Leiter des EJW

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Online-Magazin www.lapo-live.de 

Herausgeber: 
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg (EJW) | Haeberlinstraße 1-3 | 70563 Stuttgart | Telefon 0711 9781-0 | E-Mail: presse@ejwue.de

Inhaltliche Verantwortung: Cornelius Kuttler (Leiter des EJW)

Redaktionsleitung:
Eberhard Fuhr (Leitung, Text, Foto)
Julian Meinhardt (Stellv. Leitung, Video, Produktion) 

Redaktion und Produktion:
Gabriele Brändle – Fotofreunde Blaustein (Foto)
Tobias Brändle – Fotofreund Blaustein (Foto)
Simon Ehret (Schnitt, Video)
Ralf Hinz – Fotofreunde Blaustein (Foto)
Christoph Krohmer (Video)
Frank Lutz (Foto, Audio)
Florian Schützenberger (Foto, Audio)
Annette Schweiker (Instagram)
Gisela Schweiker (Text, Foto, Audio)
Franzi Toepler (Text, Foto, Audio)
Thomas Vollmer (Text, Produktion) 

Mit Video-Material von bild:werk und Video Boeddinghaus

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